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Was ist Olivenöl kaltgepresst?

von Taste of Koroni  | 7. Oktober 2018

"Olivenöl kaltgepresst" gehört zu den beliebten Standardbezeichnungen bei Olivenöl. Dazu gesellen sich noch die Begriffe "kalt extrahiert" und "raffiniert". All diese Bezeichnungen beziehen sich auf die Herstellungsmethode des Olivenöls, wobei die kalt extrahierte Methode als jene moderne Methode gilt, die das hochwertigste Öl garantiert. Der Ausdruck "Olivenöl kaltgepresst" entstand dagegen bereits vor langer Zeit und beruht auf der herkömmlichsten aller Olivenölproduktionsverfahren.

Zum heutigen Qualitätsstandard gehören Olivenöle kaltgepresst oder kaltextahiert.

Ein Olivenöl kaltgepresst darf die Bezeichnung natives Olivenöl extra tragen, ist naturbelassen und nach EU Standards hergestellt. Bildquelle. © Mrak.hr/ shutterstock

Wann ist Olivenöl kaltgepresst?

Bei der traditionellen Olivenölherstellung werden die Oliven zwischen zwei Mahlsteinen so lange gepresst, bis die Oliven ihre Konsistenz verändern. Man spricht bei diesem Vorgang auch von der "ersten Kaltpressung". Die Produzenten pressen die Oliven dabei zu einem öligen Brei. Dabei kommen die ersten jungfräulichen Öltropfen hervor.

Im zweiten Arbeitsgang wird der Brei mit heißem Wasser übergossen. So werden auch die letzten Öltropfen freigesetzt, und die zweite – und weniger hochwertige – Menge an Olivenöl entsteht. Desto heißer das Wasser ist, desto höher ist die Ausbeute. Diese Methode war schon in der Antike bekannt und kommt auch heute noch zum Einsatz.

Laut einer EU-Verordnung dürfen die Temperaturen jedoch niemals über 27 Grad liegen, wenn die Flasche das begehrte Etikett "Olivenöl kaltgepresst" tragen soll. Dazu kommt, dass minderwertige Olivenöle wesentlich höheren Temperaturen ausgesetzt werden. Bei der Raffination entstehen beispielsweise Temperaturen von über 200 Grad. Dabei wird das Öl entschleimt, gebleicht und desodoriert. In den Vermarktungsvorschriften der EU wird geregelt, wann ein Olivenöl die Bezeichnung "kaltgepresst" oder "kaltextrahiert" tragen darf - Verordnung (EG) Nr. 29/2012

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Hochwertiges Olivenöl ist kalt extrahiert

Moderne Ölmühlen arbeiten nicht länger mit Mühlsteinen, in denen die Oliven unter Druck gesetzt werden. Sie sind mit einem Zwei-Phasen-Dekantier ausgestattet, einer Zentrifuge, die das Öl aus den Oliven zaubert, ohne dass dabei hoher Druck, hohe Temperaturen oder Wasser zum Einsatz kommen müssen.

Olivenölproduzenten, die Wert auf wirklich hochwertiges Olivenöl legen, missachten sogar die EU-Höchstgrenze von 27 Grad. Sie legen großen Wert darauf, dass die Oliven nie heißer als 20 Grad werden. Genau das ist mit den modernen Zentrifugen möglich. Ein Glück! Denn nur bei niedrigen Temperaturen erhält das Öl jenes einmalige Aroma, das Gourmets begeistert.

Die Ausdrücke "nativ" und "nativ extra" haben mit der Bezeichnung "kaltgepresst" oder "kalt extrahiert" übrigens nichts zu tun.


Woran erkenne ich hochwertiges Olivenöl?

"Olivenöl kaltgepresst" ist ein EU-geschützter Fachausdruck, der laut einer Verordnung wirklich nur dann verwendet werden darf, wenn die Temperaturen zu keinem Zeitpunkt höher als 27 Grad liegen. Besonders hochwertiges Öl ist jedoch kein "Olivenöl kaltgepresst", sondern ein "Olivenöl kalt extrahiert" und in einer modernen Zentrifuge produziert.

Das Olivenöl von "Taste of Koroni" ist kalt extrahiert und wird ohne heißes Wasser und rein mechanisch in einer lokalen Ölmühle hergestellt. Es handelt sich um einen rein mechanischen Arbeitsvorgang. Dadurch garantieren wir allerhöchste Qualität und ein Olivenöl, bei dem sich das Aroma unserer Oliven voll entfalten kann.