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Warum werden schwarze Oliven gefärbt? - Chemie statt Sonne

von Taste of Koroni  | 7. Oktober 2018

Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn man Oliven natürlich am Baum reifen lässt, werden sie dunkel violett, rotbraun bis schwarz. In diesem Reifestadium erhält man auf natürliche Weiße echte schwarze Oliven. Grüne Oliven sind unreife Früchte. Bei der Entbitterung in Salzlake verlieren sowohl reife schwarze Oliven als auch unreife grüne Oliven an Farbstoffen.

Schwarze Oliven gefärbt erkennen

Schwarze Oliven gefärbt, erkennt man meist am einheitlichen, dunklen Farbton. Bildquelle: © LRafael/fotolia

Vielerorts pflückt man jedoch lieber grüne Oliven um sie anschließend zu färben. Die Gründe:

  • Unterschiedliches Reifestadium: An keinem Olivenbaum reifen die Olivenfrüchte gleichmäßig heran. Während einige noch unreif und grün sind, werden andere bereits violett oder sogar dunkelviolett. Manche sind noch winzig klein, während der Nachbar bereits prall und voll ist.

  • Minimierung von Ertragsverlusten: Ebenfalls werden die Ertragsverluste durch herunterfallende Früchte bei einer Olivenernte der grünen Oliven minimiert.

  • Bissfestigkeit: Grüne Oliven behalten leichter ihre Bissfestigkeit.

  • Marketing: Gefärbte schwarze Oliven wirken grundsätzlich schöner und edler und werden häufig bevorzugt gekauft.

… Das sind nur einige der Gründe warum viele Hersteller ihre Oliven schwärzen.

Echte Schwarze Kalamon Oliven von "Taste of Koroni" sind garantiert naturbelassen, frei von allen Zusatzstoffen und wurden als vollreife dunkel violette Früchte in unseren Olivenhainen geerntet.


Wie häufig werden schwarze Oliven gefärbt?

Experten schätzen, dass über 80 Prozent der Oliven geschwärzte sind. Da natürliche echte schwarze Oliven eine Kostbarkeit sind, liegt der Preis immer höher als bei durchschnittlichen Supermarkt-Produkten.

Olivenöl ist ein reines, unverfälschtes Naturprodukt und kann ohne jegliche Zusätze als Naturkosmetik verwendet werden. Pflege mit Olivenöl

Naturbelassene schwarze Oliven welche im vollreifen Zustand geerntet werden, haben ein dunkelgrauen oder ein dunkelvioletten Farbton, auf keinen Fall ein einheitlicher Farbton. Bildquelle: © marilyn barbon/fotolia

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass alle Produkte, auf denen nicht ausdrücklich "ungefärbt" vermerkt ist, gefärbte schwarze Oliven sind. Wer sehr preiswerte Oliven sieht, sollte deshalb immer erst misstrauisch sein und einen Blick auf die Zutatenliste werfen. Der Stoff muss dort nämlich vermerkt sein.

Zugelassen sind die Stoffe Eisen-H-Gluconat (E 579) und Eisen-H-Lactat (E 585). Leider werden von unseriösen Produzenten aber auch Farbstoffe verwendet, die nicht zugelassen sind. Erst im Mai 2016 stellten italienische Ermittler 85 Tonnen geschwärzte Oliven sicher, die mit einer Kupfer-Sulfat Lösung gefärbt worden waren.


Warum sind die erlaubten Zusatzstoffe riskant?

Die beiden zugelassenen Stoffe E 579 und E 585 lösen einen Oxidationsvorgang aus. Die Färbung erfolgt also indirekt. Es wird keine schwarze Farbe auf die grünen Oliven gekippt, sondern ein Stoff, der sie dazu bringt, dunkel anzulaufen.

Der gleiche Stoff wird auch zur Steigerung der Eisenwerte im Blut verwendet. Das kann durchaus gesundheitsfördernd sein. Wenn man jedoch keine schlechten Eisenwerte hat, sind gefärbte schwarze Oliven in größeren Mengen durchaus ein gewisses Risiko. Zu hohe Eisenwerte können zu Bauchschmerzen und Verstopfung führen.


Woran erkenne ich, ob schwarze Oliven geschwärzte sind?

Der Tipp, die Inhaltsstoffe zu studieren, ist mit Abstand der sicherste. Aber Achtung: Die beiden zugelassenen Stoffe werden nicht als Farbstoffe, sondern als Stabilisatoren aufgelistet! Deshalb fallen leider immer wieder Verbraucher auf geschwärzte Oliven herein. Lose verkaufte Oliven sind da etwas sicherer, sie müssen deutlich als "gefärbt" gekennzeichnet sein.

Der Gesetzgeber schreibt die Kenntlichmachung der Schwärzung für verpackte Produkte nicht durch den Hinweis „geschwärzt“ sondern lediglich durch die Angabe von Eisensalzen in der Zutatenliste vor. Nach Auffassung der Verbraucherzentrale ist diese Kenntlichmachung der Schwarzfärbung unzureichend. Mehr erfahren Einschätzung der Verbraucherzentrale

Die Produzenten sind angehalten, auch auf Packungen und Gläsern den Ausdruck "gefärbt" oder "geschwärzt" zu verwenden, verpflichtet sind sie dazu nicht. Deshalb kann man durchaus aus Versehen gefärbte schwarze Oliven kaufen. Schauen Sie die Spezialitäten deshalb genau an und lassen Sie sich niemals von der angeblichen Schönheit blenden.

Ungefärbte Oliven wurden als dunkle, vollreife natürliche Früchte geerntet, die einen Teil ihres Farbstoffes in der Salzlake verloren haben. Ihr Schwarz ist deshalb eher ein Dunkelgrau oder ein dunkel violett und auf keinen Fall ein einheitlicher Farbton. Alle schwarz-glänzenden und wie lackiert wirkenden Oliven sind mit großer Sicherheit gefärbt. Weitere Infomationen im Artikel der Stiftung Warentest künstliches Schwarz.

"Etwas abgewandelt könnte man sagen: Es ist nicht alles Schwarz, was glänzt!"